Wertschätzung und Präsenz

Healthcare – Carl-Thiem-Klinikum Cottbus

Das Carl-Thiem-Klinikum (CTK) Cottbus ist das größte Krankenhaus im Land Brandenburg. Eröffnet im Jahr 1914, wurde es im Krieg zerstört, anschließend wiederaufgebaut und seitdem ständig erneuert und erweitert. Heute ist das CTK akademisches Lehrkrankenhaus der Charité Berlin. Es beherbergt 51 Stationen, 1.200 Betten und 18 OP-Säle.

Weil Hygiene und Sauberkeit eine zentrale Rolle spielen, leistet das Gegenbauer-Healthcare-Team in Cottbus tagtäglich Großes. Anders als in einem Verwaltungsgebäude gilt es, rund um die Uhr präsent zu sein – 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Tagtäglich wird eine Fläche von 79.000 qm gereinigt.

Gabriele Schollbach ist seit 2013 als Servicemanagerin für Gegenbauer im CTK im Einsatz. Zuvor war sie 15 Jahre lang mit ihrem eigenen Gebäudereinigungsunternehmen selbstständig. Neben den akribisch einzuhaltenden Hygienestandards und einem lückenlosen Service liegt ihr die Zufriedenheit ihrer über 70 Mitarbeiter am Herzen. Die Fehlzeitenquote des Teams spricht Bände: Als sie die Position übernahm, lag sie im zweistelligen Bereich, heute sind es nur noch 3 %. Wie das geht? Mit Wertschätzung und Präsenz. Jeden Werktag ab 2.30 Uhr begrüßt die Gebäudereinigungsmeisterin ihre Mitarbeiter persönlich in der Klinik. Bei der Einteilung der Arbeitsbereiche, der sogenannten Reviere, achtet sie darauf, individuelle Fähigkeiten und Präferenzen zu berücksichtigen, bei der Schichtplanung nimmt sie Rücksicht auf Fahrgemeinschaften.

„Die Reinigung eines Operationssaals ist nichts für schwache Nerven.“

Wer Gabriele Schollbach sucht, findet sie selten im Büro. In der Regel ist sie mit ihren Kollegen in den Revieren unterwegs, unterstützt, erklärt und packt mit an. Zweimal in der Woche bereiten sie und ihre  Vorarbeiterin Kathrin Held in den frühen Morgenstunden 4.000 Bodentücher und 2.500 Oberflächentücher vor. Da auf den Stationen nie mit Wasser, sondern nur mit spezieller Reinigungslösung gearbeitet wird, müssen die Tücher von Hand gefaltet, in Behältern gestapelt, getränkt und bereitgestellt werden. Wenn eine Lieferung Bodentücher die falsche Größe hat, legt Gabriele Schollbach auch schon mal selbst Hand an und näht sie auf die richtige Größe um.

Die Arbeit im Krankenhaus stellt in vielerlei Hinsicht eine besondere Herausforderung für die Gegenbauer-Mitarbeiter dar. Ein Beispiel: multiresistente Keime. Absolute Sorgfalt und eine regelmäßige Desinfektion der Hände gehören zur Routine, alle zwei Jahre steht eine arbeitsmedizinische Untersuchung an. Die Reinigung eines Operationssaals ist mitunter nichts für schwache Nerven – bei 18.000 OPs im Jahr 2017 muss das Reinigungspersonal an manchen Tagen (und Nächten) gleich mehrmals im OP zur Tat schreiten. Dabei trägt das Gegenbauer-Team genau wie zur Reinigung von Isolationsräumen spezielle Schutzkleidung, die das Krankenhaus zur Verfügung stellt.

Regelmäßig kontrolliert das Klinikum die Einhaltung der Hygienestandards. In den Patientenzimmern werden z.B. alle Griffbereiche überprüft, um mögliche Reinigungsmängel aufzudecken. Um diesen Stichproben entspannt entgegensehen zu können – immerhin wird jeder Verstoß geahndet – hat die Servicemanagerin ihr Team mit Schwarzlichtlampen ausgestattet. So kann jeder selbst kontrollieren, ob alles sauber ist. Gute Arbeit zu leisten, das heißt für Gabriele Schollbach auch, Verantwortung zu übernehmen. Diese Haltung lebt sie ihren Mitarbeitern vor – Tag für Tag.

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