Alles für die große Show

Location Management - Luke Mockridge in der Rittal Arena Wetzlar

Seit März 2005 betreibt die Gegenbauer Location Management & Services GmbH die Rittal Arena Wetzlar. In der Halle finden 6.000 Konzertgäste Platz, bei Kongressen und Sportveranstaltungen sind es bis zu 4.500. Im März 2018 war Comedian Luke Mockridge mit seinem Soloprogramm „Lucky Man“ in Wetzlar zu Gast. Großevents wie diese gehören zum täglichen Geschäft von Gegenbauer. Damit die Zuschauer eine perfekte Show genießen können, muss jeder Handgriff des Teams sitzen - vor, während und nach der Veranstaltung. Wieviele Handgriffe da zusammen kommen, offenbart ein Blick auf die Agenda des Tagesplans.

7:30 Uhr: Als Technischer Projektleiter (TPL) schließt Robert Straatmann die Halle auf. Er weist unter anderem den zuständigen Produktionsmeister in die Sicherheitsvorschriften ein. Nachdem er die Bühne kontrolliert hat, die bereits am Vortag gestellt wurde, kann der Aufbau beginnen.
8:00 Uhr: 30 Produktionsmitarbeiter und lokale Aufbauhelfer entladen die drei Produktionstrucks. Die Rigger – zuständig für das fachgerechte Anbringen von Lasten unter der Decke – sind auch schon da. Sie platzieren 11,8 t Licht-, Ton- und Videotechnik unterm Hallendach.
12:00 Uhr: Nebelfreigabe. Hauselektriker Sven Rosenberger erklärt: „Für die Probe schalte ich vorübergehend die Rauchmelder im Bühnenbereich ab.“
12:45 Uhr: „Popcorn-Mann“ Karl Parmetler braucht circa vier Stunden für den Aufbau und die Vorbereitung seines Standes. Jetzt wartet er darauf, dass die Sprinkleranlage rund um seinen Automaten abgeschaltet wird. Vorher kann er ihn nicht in Betrieb nehmen – die leichte Rauchentwicklung würde sofort Feueralarm auslösen.
13:00 Uhr: Arbeitsbeginn für Reinigungskraft Ilse Brückmann. Schon seit neun Jahren ist sie in der Halle tätig. Mit Spachtel und Mob beseitigt sie vor der Bühne die Spuren des Aufbaus. Später unterstützt sie ein Kollege bei der Reinigung der Sanitärbereiche.
13:15 Uhr: Vor dem Haupteingang stellt Sicherheitsmitarbeiter Franz Josef Berg  Einlassgitter auf, um später die Besucherströme zu lenken und die Taschen- und Ticketkontrollen zu organisieren. Er ist schon seit dem frühen Morgen vor Ort und sorgt dafür, dass während des Aufbaus die Verkehrsflächen freigehalten werden und kein Unbefugter in die Halle gelangt.

„11,8 Tonnen Technik unterm Hallendach.“

14:00 Uhr: Arbeitsbeginn für  Jennifer Dörr und Gastroleiter Micha Siebeneich. Sie stimmen sich ab und backen 1.000 frische Brezeln auf. Der Duft vermischt sich im Foyer der Rittal Arena langsam mit dem von süßem Popcorn. Micha Siebeneich erwartet einen guten Umsatz: „Ausverkauftes Haus und freie Platzwahl sind eine super Kombination. Viele Gäste kommen früh und überbrücken die Wartezeit bis zur Show mit Snacks und Getränken“.

14:15 Uhr: Die 144 m² große Bühne ist fertig eingerichtet. Drei Mitarbeiter des Bühnenbauers kommen, um die restliche Bestuhlung zu ergänzen. Zeitgleich werden Licht- und Nebeltechnik geprüft und für gut befunden.
15:00 Uhr: Projektleiterin Meike Theermann tritt ihre Schicht an. Sie wird so lange bleiben, bis der letzte Gast die Halle verlassen hat. Im Büro checkt sie zunächst ein paar Emails. Um 16:30 Uhr findet mit den Vertretern des Veranstalters und Sicherheitschef Frank Pfeiffer ein Briefing statt.
15:00 Uhr: Schichtwechsel: TPL Robert Straatmann übergibt an den Kollegen Stephan Wießner. Innerhalb der nächsten Stunde gehen sie durch, was bereits erledigt ist und was noch zu tun ist.
16:15 Uhr: Kurzer Soundcheck mit dem Künstler. Alles klingt perfekt.
17:00 Uhr: Frank Pfeiffer brieft sein Sicherheitsteam, das heute 38 Mitarbeiter umfasst. Wie ist der Ablauf? Wer steht wo? Was darf mit in die Halle und was nicht? Zeitgleich weist Meike Theermann die fünf Sanitäter der Johanniter ein, die an diesem Abend über die Gesundheit der Gäste wachen.
17:15 Uhr: Ilse Brückmann vom Reinigungsteam gibt der Bühne nach dem Soundcheck den letzten Schliff.
17.25 Uhr: Doors open – die Türen der Rittal Arena öffnen sich für die Gäste. Vor der Halle hat sich bereits eine über 300 Meter lange Schlange Wartender gebildet.
19:00 Uhr: Die Show beginnt. 3.755 Gäste in der Rittal Arena amüsieren sich prächtig, die Gegenbauer-Crew kann kurz durchatmen.
21:30 Uhr: Mit Show-Ende steht schon  der Dienstleister zum Bühnenabbau bereit, genau wie die unzähligen Cases für die Technik.
01:30 Uhr: Der Techniker der Spätschicht, Stephan Wießner, schließt die Halle ab. Feierabend – bis zum nächsten Mal. Denn: Nach der Show ist schließlich vor der Show.

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