Ein Sechser im Lotto

Mit Struktur und Beharrlichkeit: Suzana Yüncü.

Ein Kellerbüro mit lauter unfreundlich dreinschauenden Technikern, eine Tiefgarage, in der sie sich ständig verlief, keine vernünftige Einarbeitung – so hatte sich Suzana Yüncü ihren Start bei Gegenbauer im Jahr 2006 nicht vorgestellt. „Am liebsten wollte ich direkt wieder kündigen“, erinnert sich die gebürtige Münchnerin. Doch sie blieb geduldig. Nur ein halbes Jahr später wurde sie von der Teamassistentin zum Facility Manager Agent befördert. Heute sagt sie: „Gegenbauer war mein Sechser im Lotto.“

Suzana Yüncü schuf sich Strukturen, die ihrer Arbeitsweise besser entsprachen – und brachte sich so in die Lage, immer mehr Verantwortung zu übernehmen. Zum Beispiel, indem sie sich für eine lückenlose Dokumentation aller von Gegenbauer durchgeführten Arbeiten einsetzte, ganz nach ihrem Motto: Wer schreibt, der bleibt. Das erleichterte die interne und externe Kommunikation ungemein. Die gelernte zahnmedizinische Assistentin musste ihren ursprünglichen Beruf wegen Rückenproblemen aufgeben. Also sattelte sie um, lernte Bürokauffrau und absolvierte eine Zusatzausbildung zur praktischen Immobilienwirtin. Seit 2013 ist sie Facility Managerin und Objektleiterin in einem Münchner Großprojekt mit mehr als 120.000 qm Fläche, seit 2017 auch Bereichsleiterin. Zusätzlich betreut sie ein weiteres Objekt dieser Größenordnung.

„Ich will immer transparent und ehrlich arbeiten – ob mit Mitarbeitern oder Kunden.“

Am meisten Spaß hat Suzana Yüncü daran, mit Menschen zu tun zu haben. Heute leitet sie mit ihrer herzlichen und zugleich zielstrebigen Art ein Team von circa 25 Mitarbeitern, doch den Respekt ihrer Kollegen musste sie sich immer wieder erarbeiten. Schließlich hat sie – und das als Quereinsteigerin – große Karriereschritte gemacht. Was Sie anfangs gestört hat, versucht sie heute in verantwortlicher Position besser zu machen. So wird beispielsweise jedes Teammitglied umfangreich eingearbeitet, damit niemand auf die Idee kommt, gleich wieder zu kündigen …

Wenn Anlagen in den Häusern auftauchen, die niemand vorhergesehen hat, oder ein „unentbehrlicher“ Mitarbeiter sich einen Jugendwunsch erfüllen und seinen Meistertitel machen möchte, ist Ideenreichtum gefragt. Und guter (Führungs-)Stil. Suzana Yüncü profitiert dann davon, dass sie Kommunikation großschreibt und sich in vielen persönlichen Gesprächen für die Entwicklung ihrer Mitarbeiter stark macht. Sie versucht, jeden im Team so zu nehmen, wie er ist – nicht nur fachlich, sondern auch menschlich. Dass sie als Führungskraft auch mal Verantwortung abgeben und „loslassen“ muss, gehörte für sie in all den Jahren zum Lernprozess.

Früher hat sich Suzana Yüncü gewünscht, im Kreis ihrer Großfamilie und mit vielen Kindern auf dem Land zu leben – heute erfüllt sie sich diesen Traum in regelmäßigen Urlauben in Kroatien, wo ihre Familie herkommt. Sie liebt das von Gemeinschaft geprägte Leben dort, das Miteinanderkochen, die Gartenarbeit oder die Tage am Meer. Einfach mal entspannen und die Seele baumeln lassen – das geht im Münchner Alltag selten. Ihre Freizeit widmet sie ihren beiden inzwischen erwachsenen Söhnen, ihrem Ehemann Murat, der als Bereichsleiter bei Gegenbauer in einem ähnlichen Arbeitsumfeld unterwegs ist und ihrer französischen Bulldoge Nero. Und so sehr sie ihren Job auch liebt: In ein paar Jahren würde Suzana Yüncü gern mehr Zeit auf dem Land verbringen. Am großen Grill in ihrem Haus in Kroatien sitzend und mit der Familie plauschend kann man sie sich ebenso gut vorstellen wie im Kundengespräch in einer Technikerrunde.

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