Zwei Azubis, zwei Wege, zwei Erfolgsgeschichten

Zwei Azubis haben bei uns in der Redaktion vorbeigeschaut und uns einen tiefen Einblick in ihre Ausbildung gegeben. Huyen Tram Nguyen (18 Jahre) kommt gerade ins zweite Ausbildungsjahr als Kauffrau für Büromanagement und Justin Bartsch (ebenfalls 18 Jahre) möchte in einem knappen halben Jahr bereits fertig sein mit seiner Ausbildung als Gebäudereiniger.

Wusstet ihr schon von Anfang an, was für eine Ausbildung ihr machen wolltet?
Justin: Ich habe schon vorher ab und zu bei meinem Onkel gearbeitet, der eine eigene Gebäudereinigungsfirma hat. Da konnte ich schon einige Erfahrung sammeln und daher war für mich klar, dass ich in dem Bereich auch meine Ausbildung machen möchte.
Tram: Ich schreibe gerne, arbeite gerne mit Excel und am Computer allgemein. Dazu bin ich gerne selbständig und übernehme Verantwortung für eigene Projekte. Da passt die Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement sehr gut.

Was glaubt ihr, wie ihr Gegenbauer von euch überzeugen konntet?

Justin: Meine guten Noten in Mathe und Chemie haben geholfen. Mathe braucht man beispielsweise für die Berechnung der Fenster- und Fußbodenflächen. Chemie ist wichtig für den Einsatz der Reinigungsmittel. Man muss wissen, was für welche Oberflächen und welche Schmutzart genutzt werden kann.
Tram: Ich bin bei Gegenbauer einen eher untypischen Weg gegangen: Ich habe schon vorher ein Schulpraktikum im Unternehmen gemacht und habe dann direkt die Zusage für die Ausbildung bekommen. Da konnte ich schon vorher durch meine Arbeit überzeugen.

"Jedes halbe Jahr wechsle ich während der Ausbildung meine Abteilung."

Wie lief dann der Start der Ausbildung bei Gegenbauer?

Justin: Ich habe sofort eine Woche nach der Schule die Ausbildung angefangen, die an einem Freitag mit einem betrieblichen Tag begann. Da wurde einem alles gezeigt, zugewiesen und dann eine kleine Willkommensparty veranstaltet. Am Montag ging es dann mit dem ersten Arbeitseinsatz im Naturkundemuseum schon richtig zur Sache. Ein älterer, erfahrener Kollege hat mich mit auf seine Tour genommen, mir alles gezeigt und mir die ersten Aufgaben gegeben. Dienstag hatte ich Berufsschule und habe dann ab Mittwoch den Rest der Woche wieder im Naturkundemuseum gearbeitet. Die Umstellung von der Schule zum Berufsleben war dabei für mich nicht dramatisch, da ich das Arbeitsleben bei meinem Onkel schon kennengelernt hatte.
Tram: Für mich lief es auch ganz harmonisch. Ich habe durch das Praktikum schon das gesamte Umfeld kennengelernt und hatte vorher auch schon während der Ferien einen Minijob. Deshalb war für mich der Beginn der Ausbildung und die damit verbundenen Umstellungen auch kein Problem. Die Ausbildung begann auch mit einem Einführungstag, ab dem zweiten Tag hatte ich dann den Rest der Woche Schule. Bei mir ist jede zweite und vierte Woche eine Schulwoche. Besonders großen Wert wird dabei auf Deutsch und Kenntnisse bei den Office-Anwendungen gelegt. Jedes halbe Jahr wechsle ich während der Ausbildung meine Abteilung und bekomme dann jeweils einen Mentor oder eine Mentorin. Ihn oder sie kann ich dann zu allen Sachen fragen.

"Es läuft super, ich habe nur einmal ein Fenster kaputt gemacht."

Was war bisher besonders in eurer Ausbildung?

Tram: Ich bin jetzt ein Jahr dabei und war währenddessen schon bei der Messe, Bayer, dem Einkauf und auch beim Vorstand, wo die großen Entscheidungen getroffen werden. Also ist es insgesamt sehr abwechslungsreich.
Justin: Bei mir läuft es auch super - ich habe nur einmal ein Fenster kaputt gemacht. Die Fenster waren dort zweiteilig und ich wollte das obere noch schnell reinigen, bin die Leiter hoch und habe es mit meinem Köcher ausgehebelt. Es ist runtergekracht und hat dabei das Fenster darunter getroffen, das auch gleich kaputt ging. Dem Vorarbeiter ist im ersten Moment die Kinnlade beinahe abgefallen. Aber als er gesehen hat, dass es mir gut geht, entspannte er sich. Es war insgesamt kein großes Ding und sowas kann eben auch mal passieren.

Wie ist das Verhältnis mit den anderen Kollegen?

Justin: Die ersten vier Monate war ich im Naturkundemuseum. Da war das Verhältnis mit den Kollegen schon sehr gut, auch wenn ich da der einzige Auszubildende war. Dann kam ich in die Glasreinigung und da hatte ich mit vielen anderen Azubis aus unterschiedlichen Lehrjahren zu tun. Da ging es richtig lustig zu und man konnte sich auch den ein oder anderen Spaß erlauben. Es war und ist eine gute Stimmung im Team und entsprechend gut komme ich mit den Kollegen klar.
Tram: Das kann ich bestätigen. Die Stimmung ist im gesamten Unternehmen sehr gut. Ich wechsle ja jedes halbe Jahr die Abteilung und bisher komme ich mit allen Kollegen gut aus. Gerade bin ich im Einkauf und die haben da alle sehr viel Humor. Selbst wenn ich einmal eine Mitfahrgelegenheit zur S-Bahn-Station brauche, ist sofort jemand bereit dazu.

Und macht euch die Arbeit insgesamt Spaß?

Justin: Ja, die Arbeit macht mir sehr viel Spaß. In den zwei Jahren hatte ich erst einen Tag, der nicht ganz so super lief. Aber ansonsten passt das.
Tram: Geht mir auch so. Nur als ich für zweieinhalb Wochen gleichzeitig eine Urlaubsvertretung bei der Assistenz eines Vorstandes gemacht habe und im Sekretariat für die GFM-Geschäftsführung gearbeitet habe, wurde es ein wenig knifflig und stressig.

"Ich möchte schon nach zweieinhalb anstatt drei Jahren auslernen."

Wie sieht euer weiterer Weg aus?

Justin: Ich möchte schon nach zweieinhalb anstatt drei Jahren ausgelernt haben. Das geht durch einen Antrag bei der Innung und entsprechenden Leistungen.
Tram: Ich habe schon im ersten Jahr enorm viel gelernt und freue mich auf die nächsten Jahre. Meine Mentoren bei Gegenbauer unterstützen mich, erklären mir vieles und erzählen mir auch einiges über das Unternehmen. So bin ich schon auf die nächsten Abteilungswechsel gespannt.

Vielen Dank euch beiden für eure Zeit und den Einblick in euren Alltag als Azubi. Wer jetzt Lust bekommen hat, ebenfalls eine Ausbildung bei Gegenbauer zu starten, findet alle Informationen in den Artikeln auf der rechten Seite.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

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