Kirstin Wölky über Personalentwicklung bei Gegenbauer

Kirstin Wölky ist Leiterin der Personalentwicklung bei Gegenbauer. Potenzial erkennen, Entwicklung unterstützen und Perspektiven bieten – das ist ihr zentrales Anliegen, für das sie und ihr Team ganz gezielt verschiedene Programme und Weiterbildungsangebote im Unternehmen etabliert haben. Im Interview erläutert Kirstin Wölky, was das konkret bedeutet und worauf es in Zukunft ankommt.

Frau Wölky, wie sind Sie zu Gegenbauer gekommen und was sind Ihre Aufgaben?

Ich bin über familiäre Empfehlungen zu Gegenbauer gekommen – und geblieben. 25 Jahre sind es inzwischen. Seit 2011 bin ich Leiterin der Personalentwicklung. Meine Aufgabe ist es, die berufliche Weiterbildung und Entwicklung unserer Mitarbeiter sicherzustellen und die Führungskräfte bei der Identifikation, Förderung und Entwicklung von Potenzialen und Nachwuchskräften zu unterstützen. Dass mir Gegenbauer immer Möglichkeiten für meine eigene persönliche und berufliche Entwicklung gegeben hat, hilft mir sehr in meiner jetzigen Tätigkeit.

Für eine zielgerichtete Personalentwicklung arbeitet Gegenbauer mit PEP. Was verbirgt sich hinter diesem Kürzel?

PEP steht für Potenzial, Entwicklung und Perspektive. Dahinter steht ein Team von zehn Mitarbeitern, das sich als interner Service- und Ansprechpartner rund um das Thema Personal- und Persönlichkeitsentwicklung versteht. PEP baut das Thema Personalentwicklung im Unternehmen kontinuierlich weiter aus. Hauptaugenmerk liegt hierbei auf der Entwicklung, Organisation und Evaluation von Seminaren. Gesetzlich vorgeschriebene Themen und Durchführungsfristen werden dabei genauso berücksichtigt wie spezifische Kundenwünsche an die Qualifikation unserer Mitarbeiter oder Anforderungen an den Arbeitsplatz.

Zu PEP gehören aber auch unsere internen Nachwuchsprogramme: beispielsweise ein Jahresprogramm für frisch ausgebildete Gesellen und Kaufleute und unser zweijähriges Young-Professionals-Programm für Studienabgänger, bei denen die Teilnehmer jeweils einen Überblick über verschiedene Geschäftsbereiche erhalten und auf spätere Führungsaufgaben vorbereitet werden. Erfahrenere Mitarbeiter, die sich in Richtung Führungsposition entwickeln möchten, können an dem 18-monatigen Talent-Management-Programm teilnehmen.

„Eines unserer Ziele: Arbeiten und Lernen direkt miteinander zu verbinden“

Wie wurde PEP entwickelt?

PEP wurde als „PersonalEntwicklungsProgramm“ im Jahr 2000 ins Leben gerufen – mit dem Ziel, die operativen Führungskräfte auf neue Tätigkeiten am Arbeitsplatz vorzubereiten. Durch Train-the-Trainer-Seminare haben die Führungskräfte damals die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter selbst in die Hand genommen.

In den letzten Jahren hat das Thema Personalentwicklung an persönlicher, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Bedeutung gewonnen, sodass ich die Möglichkeit erhielt, diesen Bereich auszubauen. Inzwischen hat PEP so viel Zuspruch gefunden, dass wir im nächsten Schritt für die gesamte Unternehmensgruppe tätig werden – eine große Herausforderung für unser Team.

Welche Themen der Weiterbildung bieten Sie an?

Ein breites Spektrum: von gesetzlichen Pflichtschulungen wie der Ersthelferausbildung über fachliche Themen wie Reinraumreinigung bis hin zu Aspekten der Persönlichkeitsentwicklung.

Wer führt diese Schulungsmaßnahmen durch?

Interne und externe Trainer. So sind Fachkompetenz und Gegenbauer-Spezifik sichergestellt. Darüber hinaus sind auch Online-Schulungen und Fernstudien möglich.

Ist PEP für alle Mitarbeiter interessant?

Ja, jeder kann bei uns die Angebote in Anspruch nehmen. Neben den klassischen Seminarthemen kann man aber auch einen Berufsabschluss nachholen – das gilt besonders im Bereich der Gebäudereinigung –, die Meister-Ausbildung oder einen Studiengang absolvieren oder andere Qualifikationen erreichen, zum Beispiel als Elektrofachkraft.

Müssen bestimmte Voraussetzungen für die Teilnahme an PEP gegeben sein?

Die Schulungen müssen im Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit stehen oder der Persönlichkeitsentwicklung dienen. Mitunter braucht man eine ärztliche Bescheinigung, zum Beispiel zur Feststellung der Höhentauglichkeit bei einem Kletterkurs.

Wie kann PEP in den beruflichen Alltag integriert werden?

Wir legen großen Wert darauf, dass das erlangte Wissen in der Praxis angewendet wird. Wo es möglich ist, führen wir arbeitsplatzbezogene Trainings und Coachings durch. Unsere Nachwuchskräfte absolvieren ihre Programme direkt in der Berufspraxis – begleitet von operativen Führungskräften als Mentoren.

Dennoch gibt es für uns noch einiges zu tun. Eines unserer aktuellen Ziele ist, Arbeiten und Lernen direkt miteinander zu verbinden und hierfür neue, mobile Lernformen zu entwickeln.

Was macht PEP für Sie persönlich so interessant?

Die abwechslungsreichen Aufgaben, die Unterstützung der Mitarbeiter in ihrer Entwicklung, die Arbeit mit meinem Team, mit den Führungskräften und Trainern. Ich kann Ideen einbringen und Impulse setzen. Und mich freut es sehr, dass unsere Personalentwicklung bei den Teilnehmern und bei externen Audits und Zertifizierungen regelmäßig Bestnoten erhält.

Gibt es eine Erfolgsstory, die Ihnen besonders am Herzen liegt?

Hervorheben möchte ich einen unserer Auszubildenden, der uns so überzeugt hat, dass wir ihn in unser Nachwuchsprogramm aufgenommen haben. Inzwischen ist er Teamleiter im Bereich Healthcare, hat sich weiterqualifiziert zum Desinfektor und absolviert gerade seine Meister-Ausbildung. Für das Nachwuchsprogramm steht er jetzt selbst als verantwortlicher Mentor zur Verfügung.

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